Zeit für Sommerreifen

von Redaktion am 31. Mai 2013

Sicherer Reifenwechsel mit Kontrolle in der Meisterwerkstatt

In der Natur zieht die schöne Jahreszeit ein – und auch den Pkw gilt es, auf Sommerbetrieb umzustellen. Die Winterreifen können jetzt endlich eingemottet werden. Bevor man die Sommerreifen aufzieht, lohnt sich eine Kontrolle: Die Polizei empfiehlt, sie nicht bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter abzufahren, sondern spätestens bei 2,5 Millimeter Restprofil neue Reifen anzuschaffen.

Nicht bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe abfahren

Denn bereits unter vier Millimetern werden die Aquaplaning-Eigenschaften spürbar schlechter. Das heißt, der Bremsweg verlängert sich auf nasser Fahrbahn, und auch der Grip in der Kurve lässt nach – entscheidende Sicherheitsreserven in kritischen Situationen können so fehlen. Neben der Profiltiefe sollte auch der Zustand der Pneus genauer unter die Lupe genommen werden. Vor dem Reifenwechsel kann die Kfz-Meisterwerkstatt feststellen, ob beispielsweise mechanische Beschädigungen wie Risse, Beulen oder Schnitte vorliegen und der Reifen deshalb nicht mehr gefahren werden sollte. Werkstatt-Adressen in ganz Deutschland gibt es unter www.kfz-meister-finden.de. Ist das Profil ungleichmäßig abgefahren, kann das auf Schäden in der Spur des Fahrzeugs hinweisen, die durch eine Spurvermessung festgestellt und in der Fachwerkstatt repariert werden können.

Nach zehn Jahren wird die Gummimischung porös

Spätestens nach zehn Jahren sollten die Reifen getauscht werden, selbst wenn das Profil noch in Ordnung ist. Denn UV-Strahlen, Temperaturwechsel und Feuchtigkeit lassen die Gummimischung mit den Jahren porös werden. Beim Reifenwechsel wird der Kfz-Meister die Räder auswuchten, damit sie rund und komfortabel laufen. Steht ein Wechsel der Reifen an, bietet die Fachwerkstatt die Sicherheit, hochwertigen und für das Fahrzeug passenden Ersatz zu beschaffen.

Reifenalter richtig erkennen: Die DOT-Nummer verrät es.

Wann genau der letzte Reifensatz angeschafft wurde, daran erinnern sich viele Pkw-Besitzer gar nicht mehr. Doch auf jedem Reifen ist ein Code zu finden, an Hand dessen sich das Alter problemlos erkennen lässt. Die letzten vier Ziffern der so genannten DOT-Nummer verraten es wochengenau: Die zwei ersten stehen für die Kalenderwoche, die beiden letzten für das Herstellungsjahr. Die Ziffernkombination 1409 bedeutet also: Kalenderwoche 14, Herstellungsjahr 2009. Mehr Infos sind unter www.kfzgewerbe.de zu finden.

 

Previous post:

Next post: