Wie günstig werden Kredite noch in 2018?

von Redaktion am 2. Januar 2018

NationalbankDie Leitzinsen befinden sich noch immer auf einem historisch niedrigen Niveau. Die Zeiten könnten demnach nicht günstiger sein, um eine Fremdfinanzierung in Anspruch zu nehmen. Doch welche Entwicklungen sind für das Jahr 2018 zu erwarten? Gibt es noch die Gelegenheit, in den Genuss einer weiteren Zinssenkung zu kommen?

Die Ausgangslage

Schon viele Experten haben sich in den letzten Monaten an einer Analyse der Situation versucht. Doch es lässt sich nicht mit letzter Genauigkeit sagen, welche Trends die aktuelle Situation nach sich ziehen wird. Um zu verstehen, was mit den Kreditzinsen im kommenden Jahr passiert, ist es zunächst notwendig, einen Blick auf die Auslöser der aktuellen Lage zu werfen. Als wichtigster beeinflussender Faktor rückt sich die EZB in den Vordergrund. Sie hatte selbst den niedrigen Leitzins vorgegeben, um damit die Konjunktur anzukurbeln. Es wird jedoch nicht dauerhaft möglich sein, das niedrige Zinsniveau zu halten. Bereits aufgrund der Tatsache, dass die Bildung einer Blase zu verhindern ist, wird ab einem gewissen Punkt ein Gegensteuern notwendig sein. Wann genau die Zinswende einsetzt, ist natürlich nicht bekannt.

Bereits jetzt befindet sich der EZB-Leitzins auf dem Niveau von 0,0 Prozent. Eine weitere Senkung würde damit den berüchtigten Negativzins nach sich ziehen. In der Schweiz ist diese Theorie längst zur Praxis geworden und ein negativer Zinssatz herrscht vor. Kreditnehmer können sich schon jetzt mit gutem Gewissen für die Aufnahme eines Darlehens entscheiden. Schließlich würde auch eine neuerliche Senkung der Zinsen einen kaum nennenswerten Effekt nach sich ziehen. Kredite finden Sie auch auf dieser Seite, wo genauer auf die jeweiligen Leistungen eingegangen wird.

Stärkere Konkurrenz

Weiterhin steht der Kreditmarkt inzwischen stark unter Druck. Einerseits ist dies der Tatsache geschuldet, dass Kreditnehmer immer anspruchsvoller werden. Während bis vor wenigen Jahren ein Darlehen mit einem Zinssatz von 3 Prozent als sehr günstig galt, sind solche Offerten aktuell nur noch selten zu finden. Hinzu kommen die vielen Unternehmen, die um die Gunst der Kunden feilschen. Während in der Vergangenheit allein die schweizerischen Hausbanken für die Vergabe eines Darlehens infrage kamen, bieten sich den Verbrauchern inzwischen weitreichende Möglichkeiten. So stehen zahlreiche Online Banken zur Verfügung, die niedrige Kosten auf ihrer Seite haben. Sie sind somit dazu in der Lage, ihren Kunden noch günstigere Offerten zu präsentieren und sie auf diese Weise zu überzeugen.

Der Blick auf die Zinswende

Wer besonders viel Wert auf das richtige Timing bei der Aufnahme eines Kredits legte, findet nun ideale Bedingungen vor. Selbst renommierte Wirtschaftsexperten gehen nicht mehr von einer weiteren Senkung des Leitzinses aus. Somit wäre ein Plateau bei den Kreditkosten erreicht. Weiterhin ist es von Bedeutung, den Blick bereits auf die zu erwartende Erhöhung der Zinsen zu lenken, die nach der Meinung mancher Wissenschaftler bereits im Jahr 2019 erfolgen könnte. Wer ein Darlehen mit langer Laufzeit aufnehmen möchte, wie zum Beispiel einen Baukredit, kann das Instrument der Zinsbindung für die persönliche Absicherung nutzen. Dadurch hat die Bank folglich nicht mehr die Möglichkeit, die Zinsen zu erhöhen. Selbst eine veränderte Situation der Finanzwelt wäre somit nicht dazu in der Lage, die eigene finanzielle Planungssicherheit weiter unter Druck zu setzen.

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