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EC-/Maestro- und Kreditkarten

von Redaktion am 17. Juli 2013

Mastercard Um immer einen direkten Zugang auf sein Konto zu ermöglichen, kann die Leistung einer EC-Karte (electronic cash-Karte) bei der Eröffnung  eines Kontos in Anspruch genommen werden. Die sogenannte Debitkarte ist eine Kunststoffkarte, die einen Magnetstreifen sowie größtenteils einen Chip haben, die die notwendigen Informationen für Banktransaktionen enthalten und bei Anwendung entsprechend ausgelesen werden können. Der überwiegende Teil der EC-Karten sind in Deutschland mit Maestro-Funktionalität versehen. Ein System, welches auch die Bezahlung im Ausland an derzeit über elf Millionen Akzeptanzstellen (davon in Europa 7 Mio) erlaubt. Mit einer EC-/Maestro-Karte kann sowohl ohne Bargeld an passenden Terminals bezahlt als auch Bargeld an EC-/Maestro-fähigen Geldautomaten abgehoben werden. Teilweise ist es möglich im Ausland mit der Maestro-Card unter Nutzung des Maestro SecureCodes auch im Internet Bezahlungen vorzunehmen.

Mit einer Kreditkarte, auch als Master-, Visa-, American Express- oder Diners-Card betitelt, ist die Bezahlung im Internet auch in Deutschland möglich. Doch nicht nur diese Eigenschaft unterscheidet eine Kredit- von einer EC-/Maestro-Karte. Auf einer Kreditkarte ist einerseits eine zusätzliche eindeutige Identifikationsnummer mit 15 bzw. 16 Stellen. Andererseits gestaltet sich auch das Zahlsystem absolut andersartig im Vergleich zu einer EC-/Maestro-Karte. Während beim Bezahlvorgang mit einer EC-/Maestro-Karte der Betrag direkt von dem dazugehörigen Konto abgebucht wird, wird der Zahlbetrag beim Einsatz einer Kreditkarte erst einmal von der Kreditkartengesellschaft beglichen. Nach einem bestimmten Zeitraum, meist monatlich, werden die ganzen Kreditkartenausgaben vom Konto des Kreditkarteninhabers abgebucht. Diese Vorgehensweise erlaubt den Inhabern einer Kreditkarte mehr Liquidität.

Eine weitere besondere Form der „Bezahlkarten“ sind Prepaidkarten, die von den Bankgesellschaften auch schon an 12-jährige vergeben werden. Diese können mit einem entsprechenden Betrag „aufgeladen“ und zum bargeldlosen Zahlungsverkehr genutzt werden. In vielen Fällen ist eine entsprechende Aufladung auch als weitere Funktion bei EC-/Maestro-Karten möglich.

Immer mehr Menschen benutzen Kreditkarten zum Einkaufen

von Redaktion am 14. November 2012

Wird es bald kein Bargeld mehr geben?

Wird die Kreditkarte oder das mobile Gerät das alte, gute (und gut riechende) Bargeld ablösen?

Wenn wir uns die Entwicklung der letzten Jahre anschauen, dann sieht man eine Entwicklung zu einer deutlich größeren Nutzung von Kreditkarten (gemessen am Umsatz).

Mit Hilfe von Quellen der Deutschen Bank und einer Statistik, die statista erstellt hat, kann man sehr gut sehen, dass der Kreditkarten-Umsatz in den letzten 5 gemessenen Jahren deutlich angestiegen ist.

Der Vorteil von Kreditkarten liegt auf der Hand: Sie sind im Gegensatz zu Bargeld in jedem Land unabhängig von Währung einsetzbar. Egal ob im täglichen Geschäftsleben, im privaten Gebrauch oder gar im Internet, bzw. Online-Kauf.

Durch die bereits sehr weit verbreitete Akzeptanz von VISA und MASTERCARD, die mit sehr vielen Banken kooperieren, kann man hiermit schon an den meisten Stellen bezahlen.

Im Jahr 2009 wurden im bargeldlosen Zahlungsverkehr in Deutschland Umsätze mit Kreditkarten in Höhe von rund 40,1 Milliarden Euro verzeichnet. Im letzten Jahr (2011) waren es bereits 48 Milliarden Euro.

Entwicklung der Kreditkartenumsätze 2007 bis 2011

Bleibt abzuwarten, wie sich bei Weiterentwicklung von Smartphones und iPhones der Kreditkartenmarkt weiter entwickelt und welches Medium die Akzeptanz der Kunden gewinnt.

Ein großer Bereich, der noch unerschlossen ist, ist der Lebensmittelhandel. In den meisten Lebensmittelgeschäften ist eine Bezahlung mit Kreditkarte in Deutschland noch nicht möglich.

Die Zukunft hat die Antwort, wie sich der Markt weiter entwickeln wird.