Altersvorsorge

Der Renteneintritt der Babyboomer stellt die Rentenkassen vor große Probleme

Ende 2013 hat sich die Zahl der Beschäftigten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) bundesweit auf den neuen Rekordstand von 42,6 Millionen erhöht. Diese Quote garantiert aktuell zwar hohe Steuereinkünfte und sorgt für eine gut bestückte Rentenkasse. Jedoch ist dies nur eine Momentaufnahme, in den kommenden Jahren wird es nicht dabei bleiben. Daher sollte man schon heute die Vorzüge der betrieblichen Altersversorgung in den Fokus rücken.

Lage der Rentenversicherung wird sich stark verschlimmern

Die Lage der gesetzlichen Rentenversicherung wird sich in den kommenden Jahren durch die Babyboomer stark verschlechtern. Babyboomer werden die geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1955 und 1970 genannt. In den nächsten Jahren verabschieden sich die ersten von ihnen aus dem Berufsleben. Die Folge: Der „Altenquotient“ – er setzt die Zahl der Menschen im Alter von 65 Jahren und darüber in Relation zu je 100 Personen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren – wird von augenblicklich gut 30 Prozent bis ins Jahr 2030 auf etwa 49 Prozent und bis 2060 weiter auf etwa 63 Prozent ansteigen. Das hat die renommierte Bertelsmann-Stiftung in einer Studie ermittelt. Damit kommt es spätestens ab 2030 zu einem neuen Anpassungsbedarf in der gesetzlichen Rentenversicherung. [Weiterlesen…]

Armut im Alter und die RentenphaseIm Rentenalter müssen etliche Bundesbürger mit einer Vorsorgelücke rechnen, die größer ist, als bis jetzt erwartet. Darauf lässt zumindest die aktuelle Analyse der Ruhr-Uni in Bochum schließen. Den Wissenschaftlern aus dem Ruhrgebiet zufolge fehlen dem Durchschnittsrentner Monat für Monat etwa 650 Euro zur Aufrechterhaltung des vertrauten Lebensstandards. In den bisherigen Schätzungen war man von weniger ausgegangen. Eine zusätzliche Prämisse ist der Studie zufolge ins Wanken geraten: Zur Altersversorgung reichen nicht länger 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens aus, tatsächlich müssten die Bürger zum Start in die Rentenphase etwa 87 Prozent vom Netto erzielen, um den Lebensstandard zu halten.

Armut im Alter und die Rentenphase: die baV als beachtenswerte Option einer soliden Altersvorsorge

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