Exchange Trading Funds – Kaufen oder nicht?

von Redaktion am 23. März 2017

An der Deutschen Börse können Anleger heute mit knapp 700 verschiedenen Exchange Trading Funds handeln. Diese generieren ein Gesamtvolumen von um die 130 Milliarden Euro. Exchange Trading Funds, kurz ETFs, gehören der Sparte der passiv gemanagten Fonds an. Das heißt, dass kein Fondsmanager ihre Zusammensetzung überwacht und anpasst, sondern dass sie sich ihr Wert als Indexfonds an einem bestimmten Börsenindex wie dem Dax orientiert und diesen parallel nachbildet.

Angesichts der Renditeoptionen stehen die passiven Fonds den aktiv gemanagten nicht nach – im Gegenteil: Passive Fonds bergen zuverlässigere Gewinnchancen als die aktiv gemanagten Fonds, zusätzlich entfallen bei den ETFs die Kosten für die Verwaltung des Fonds. Sie sind daher sehr günstig zu haben und auch aus diesem Grund zur Geldanlage beliebt. Dazu kommt, dass ihre Zusammensetzung für die Kunden transparent ist.

Einen Sparplan mit ETFs entwerfen

Beispielsweise im Sparplan sind ETFs als flexible Form der Geldanlage verbreitet und geschätzt. Die Anleger können schon für geringe Kosten – beispielsweise für 30 Euro im Monat – in ETFs investieren. Über einen langfristigen Zeitraum können zu den Ausschüttungsterminen generierte Gewinne sofort wieder re-investiert werden oder aber auch als Gewinn ausgezahlt werden.

Sollte ein Anleger mit seinem Sparplan pausieren wollen, so ist dies in der Regel möglich. Auch kann die monatlich eingezahlte Summe reduziert werden. Wer ganz aus dem Sparplan aussteigen will, verkauft seine Anteile am Fonds. Ein Sparplan mit ETFs ist damit eine passende Methode der Geldanlage, die sich durch Flexibilität auszeichnet und auch bei einem geringen monatlichen Budget schon gestartet werden kann. Natürlich sollten sich Anleger auch mit dem Risiken von ETFs auseinandersetzen, bevor sie sich für den Kauf dieser Indexfonds entscheiden.

Risiken der Exchange Trading Funds

Da die Exchange Trading Funds jede Bewegung des Markts nachvollziehen, sind auch Verluste möglich. Langfristig gesehen kann daher ein aktiv gemanagter Fonds durchaus eine gute Wahl sein, da in diesem Fall Kurseinbrüche vermieden werden können. Eine Anlage kann dabei sowohl auf ETFs als auch auf einigen aktiv gemanagten Fonds beruhen, um von den Vorzügen beider Optionen zu profitieren. Sparpläne mit ETFs zahlen sich meist nach einer mittelfristigen Anlagedauer von zehn bis 15 Jahren aus, womit sie als Bestandteil des privaten Vermögensaufbaus gelten und aber dennoch keine überaus langfristigen Festlegungen der privaten Geldanlage voraussetzen.

Voraussetzung für die Geldanlage in ETFs ist natürlich ein passendes Depot. Dieses sollte im Bereich der ETFs ein gutes Sortiment haben und gleichzeitig die Anleger mit günstigen Kontoführungsgebühren von sich überzeugen, um trotz kleiner Raten nicht einen allzu hohen Anteil der Rendite in die Verwaltung des Depots investieren zu müssen. Auf https://www.onlinebroker.net/bestes-depot-fuer-etf/ können sich Interessierte über passende deutschsprachige Anbieter aus diesem Bereich informieren.

Previous post:

Next post: