Der Spar-Klassiker: Das Haushaltsbuch

von Redaktion am 17. Mai 2013

Umfragenvergleich-Haushaltsbuch

Zu Monatsende geht in einigen Schweizer Haushalten häufig das Geld aus. Dann heißt es den Gürtel wieder etwas enger zu schnallen. Doch wo fängt man am besten mit dem Sparen an?

Eine altbewährte Methode unter den Spartipps ist jedoch das Haushaltsbuch. Mit dem täglichen Auflisten der Finanzen lässt sich bis zu 20 % sparen.

Heutzutage wird das Haushaltsbuch bevorzugt als App heruntergeladen oder aber konventionell in eine Excel-Tabelle eingetragen. Ein tatsächliches Büchlein wird heute eher selten verwendet.

Digital trifft auf Analog

Obwohl mehr und mehr die digitale Bequemlichkeit uns Aufgaben des Alltags abnimmt, kommt diese Revolution doch auch mit einer gewissen Bequemlichkeit einher. So zeigen Studien, dass beim Führen eines Haushaltsbuches die digitale Eintragung häufig vergessen wird. Grund dafür ist das stetige Aufschieben. Sobald ein Einkauf getätigt wird, müsste zunächst der Computer gestartet oder das Smartphone aus der Tasche gekramt werden.

Wer demnach mit einem Haushaltsbuch tatsächlich sparen möchte, der sollte auf das gute alte Buch zurück kommen. Liegt dieses Beispielsweise in der Küche, lassen sich nach dem Aufräumen des Einkaufs die Ausgaben niederschreiben. Durch das Notieren wird darüber hinaus der aktuelle Geldstand besser ins Gedächtnis gerufen. Das führt wiederum zu einem bewussteren Kaufverhalten, schließlich bleibt der Gedanke an dem noch restlichen Budget erhalten.

Wie führt man ein Haushaltsbuch?

Wer effektiv mit einem Haushaltsbuch sparen möchte – sei es nun digital oder analog – der kann jederzeit damit loslegen. Vorlagen gibt es jede Menge sowohl zum herunterladen, wie auch zum Ausdrucken. Das Prinzip ist bei beiden Versionen gleich:

1. Die Einnahmen
Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie viel Geld in einem Monat zur Verfügung steht. Hierzu werden zunächst sämtliche Einnahmen zusammengetragen. Zu den monatlichen Einnahmen gehörten sowohl das Gehalt, als auch sonstige Einnahmen oder Ersparnisse.

2. Fixe Kosten
Unter fixe Kosten werden Ausgaben bezeichnet, die monatlich wiederkehren und auf die kaum Einfluss ausgeübt werden kann. Darunter zählen beispielsweise die Kosten für die Miete, den Telefon- und Internetanschluss sowie für Strom oder Gas. Die Ausgaben werden meist direkt zu Monatsbeginn vom Konto abgezogen. Die gesamten Beträge werden daher einzeln in die Spalte der fixen Kosten eingetragen.

3. Variable Ausgaben
Variable Kosten sind, wie der Name bereits vermuten lässt, veränderlich. Sie können stets variieren und werden deshalb wöchentlich in die entsprechende Spalte eingetragen. Häufig fallen unter variable Kosten bewusste Einkäufe, die entweder mit Bargeld oder Karte getätigt werden. Sie bestimmten daher unseren Standard und zeichnen oftmals den eigenen Luxus auf. Hier kann definitiv in den meisten Fällen bewusst gespart werden.

Zum Schluss lässt sich ganz einfach die Ersparnis errechnen. Im ersten Monat mag die Ersparnis vielleicht noch recht mager aussehen. Doch durch das kontinuierliche Führen eines Haushaltsbuches, summiert sich das Gesparte mit der Zeit.

Hierbei handelt es sich um einen Gastbeitrag von Umfragenvergleich.ch

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