10 wichtige Tipps, die Sie bei einem Online-Kreditantrag beachten sollten

von Redaktion am 22. Mai 2013

So bekommen Sie Kredit. Einen Kredit aufzunehmen bedeutet immer, eine sehr wichtige und lebensbestimmende Entscheidung zu treffen. Genaue Planung und gezieltes Vorgehen kann dabei den Unterschied zwischen der erfolgreichen Überwindung einer kurzfristigen Krise/Finanzierungslücke und dem finanziellen Abgrund bedeuten.

Wenn Sie überlegen, online ein Darlehen aufzunehmen, sollten Sie daher unbedingt die folgenden zehn wichtigen Punkte beachten:

  1. Wie hoch ist Ihr tatsächlicher Finanzierungsbedarf aktuell?

Natürlich besteht immer die Möglichkeit, einen Kreditrahmen aufzustocken oder ein zusätzliches Darlehen aufzunehmen. Manche Anbieter bieten auch gleich flexible Lösungen an, bei denen Sie je nach Bedarf auf frisches Geld zugreifen können. Diese Vorgangsweise kommt Sie in der Regel aber wesentlich teurer, als ein fixer Kredit, dessen Umfang von vornherein richtig bemessen wurde. Überlegen Sie also gut, wie viel Geld sie tatsächlich brauchen. Zu welchem Zweck nehmen Sie den Online-Kredit auf? Geht es nur darum einen Momentane Lücke zu überbrücken? Oder um eine größere Anschaffung? Welche Nebenkosten könnten dabei noch anfallen?

  1. Könnte es sein, dass sich Ihr Finanzbedarf in nächster Zukunft ändert?

Bei jeder Finanzierungsplanung ist es von immenser Bedeutung, soweit als möglich einen Blick zumindest in die nähere Zukunft zu werfen. Wenn Sie beispielsweise einen Online-Kredit für ein neues Familienauto beantragen und dann ein Jahr später feststellen, dass Sie jetzt auch noch einen neuen Lieferwagen für die Firma brauchen, dann verursacht die separate Zusatzfinanzierung des zweiten Fahrzeuges unnötige Kosten. Vorausschauende Planung macht sich in barem Geld bezahlt!

  1. Gibt es vielleicht Förderungen oder Unterstützungen welche Sie zusätzlich in Anspruch nehmen könnten?

Prüfen Sie bei jeder Finanzierung ganz genau, ob Sie nicht vielleicht auch noch zusätzliche Förderungen in Anspruch nehmen könnten. Egal wie günstig Ihr Online beantragter Kredit auch ausfällt, billiger als geschenktes Geld vom Staat, ihrer Wohnsitzgemeinde oder anderen Fördereinrichtungen wird es nicht. Manche Menschen tun sich schwer damit, nach Förderungen zu fragen. Irgendwie wird man dabei oft den Eindruck nicht los, man würde um Almosen betteln. Aber das ist falsch! Wenn es Förderprogramme gibt, welche auf Ihre Situation anwendbar sind, dann steht Ihnen dieses Geld zu. Schließlich haben Sie Ihr Leben lang Steuern dafür bezahlt. Fragen Sie sich einfach durch, klopfen Sie bei Kommunen, Standes- und Fachverbänden, gemeinnützigen Organisationen, Ministerien und bei den Informationsstellen der diversen EU-Einrichtugen an. Ganz wichtig dabei: Wenn man Ihnen eine abschlägige Antwort erteilt, dann haken Sie nach und fragen Sie auf jeden Fall nach anderen möglichen Ansprechpartnern. Die wichtigen „Player“ im Fördermarkt kennen sich untereinander recht gut, da können Sie durchaus wertvolle Hinweise bekommen.

  1. Wie viel Rückzahlung pro Monat können Sie sich leisten?

Machen Sie auf jeden Fall eine genaue Ausgabenaufstellung und prüfen Sie, wie viel Spielraum Sie in ihren monatlichen Ausgaben noch haben. Was nützt Ihnen der günstigste Kredit, wenn Sie anschließend die Raten nicht bezahlen können?

  1. Sind womöglich Veränderungen Ihres Haushaltseinkommens absehbar?

Auch hier gilt es wieder, kurz in die Glaskugel zu blicken. Steht vielleicht eine Gehaltserhöhung ins Haus? Geht Ihre Partnerin oder Ihr Partner bald in Karenz oder Betreuungsurlaub? Wie wirkt sich das auf die Finanzen des Haushaltes aus? Können Sie die Raten Ihres Online-Kredites auch danach noch bezahlen?

  1. Welche Gefahren bestehen für Ihre Einkommenssituation?

Wie sicher ist Ihr Einkommen? Sind Sie selbstständig? Wenn ja, wie entwickelt sich Ihre Marktnische? Gibt es technische oder politische Entwicklungen, welche sich nachhaltig negativ auf Ihr Einkommen auswirken könnten? Sind Sie Angestellt? Dann werfen Sie einen gründlichen Blick auf ihren Arbeitgeber. Wie hat sich der Wert des Unternehmens in den letzten Monaten/Jahren entwickelt? Wie schätzen unabhängige Analysten die Situation ein? Ist Ihr Arbeitsplatz wirklich sicher, oder müssen Sie womöglich absehbar mit einer Kündigung rechnen?

  1. Wie hoch sind die Gesamtkosten des Online-Kredits?

Achten Sie darauf, nicht nur die monatlichen Kosten einer Finanzierung zu betrachten. Die meisten Online-Anbieter von Krediten geben Ihnen einen ziemlich guten Überblick über die Gesamtkosten Ihres Darlehens. Mit einem gezielten Blick darauf vermeiden Sie es einfach und effizient, in die Fallen unseriöser Kredithaie zu geraten.

  1. Kennen Sie alle Details zum Anbieter Ihres Online-Kredites?

Geldangelegenheiten sind immer Vertrauenssache. Ihr Sparbuch lassen Sie ja auch nicht von einem Dealer am Bahnhof führen. Gerade bei Finanzgeschäften die online abgewickelt werden ,sollten Sie daher ganz genau hinschauen. Kennen Sie den Kreditanbieter? Handelt es sich dabei um ein bekanntes, seriöses Unternehmen? Was steht im Impressum? Welche Ergebnisse liefert eine kurze Recherche auf Google oder einer anderen Suchmaschine zu dem Namen? Achten Sie bei Bewertungen durch andere Internetnutzer auf deren Zusammenstellung. Auch die besten Firmen haben so gut wie nie ausschließlich Topnoten. Derartig einseitige Kundenrezensionen lassen viel eher auf eine Manipulation durch den Anbieter schließen. Nehmen Sie die guten und schlechten Bewertungen als das was sie sind: Einzelmeinungen anderer Kunden. Prüfen Sie genau und bilden Sie sich dann Ihre eigene Meinung.

  1. Haben Sie wirklich alle Vergleichsmöglichkeiten umfassend genutzt?

Genau hier zeigt sich die größte Stärke des Internets bei der Suche nach einem Kredit. Auf einer guten, vertrauenswürdigen Webseite können Sie zwischen vielen verschiedenen Angeboten vergleichen, ohne dafür hunderte Bankfilialen abklappern zu müssen. So kommen Sie schnell und einfach zu Ihrem idealen Online-Kredit.

  1. Stehen alle notwendigen Dokumente für den Antrag bereit?

Last but not least ein ganz wichtiger Punkt. Auch für einen Kredit vom Online-Finanzierer brauchen  Sie natürlich verschiedene Unterlagen und Nachweise. Was genau benötigt wird, hängt sowohl vom jeweiligen Anbieter, als auch vom Umfang des gewünschten Online-Kredites ab. Genaue Angaben zu den Erfordernissen finden Sie in jedem Fall immer auf den jeweiligen Antragsseiten. Gehen Sie die Liste genau durch und legen sie sich alle Formulare, Nachweise und Unterlagen für den Antrag parat. Das spart Ihnen womöglich eine Menge Stress beim Online-Antrag. Wenn Sie Unterlagen online übermitteln, dann achten Sie darauf, dass diese in Farbe eingescannt wurden (wird von den meisten Anbietern verlangt) und der Scan nicht den Eindruck erweckt, er wäre in einem Grafikprogramm nachbearbeitet worden. Wenn sich in den Meta-Informationen Ihrer Passkopie für den Antrag zum Online-Kredit der Hinweis „erstellt mit Photoshop“ findet, dann läuten beim Kreditanbieter natürlich sofort alle Alarmglocken!

Wenn sie sich an diese einfachen Regeln halten, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen mit Ihrem Antrag auf einen Online-Kredit.

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